ARDJUK NANUQ

Am Samstagmorgen in der Früh fuhren wir von Attikon Richtung Glarnerland ab. In Engi bei Elm legten wir bei Gudrun und Markus Weisshaupt einen Zwischenstopp ein. Nach dem Klingeln wurden wir von Markus und den heranstürmenden Samojeden freudig empfangen. Markus führte uns durch das Haus. Nach einer Kaffee- und Käsepause ging es für uns weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung über den Pass. In Wichlen bei Elm luden wir die Hunde aus und ich schnallte Shaari und Achanti an den Bauchgurt.
 
Nachdem ich mich bei einem Einheimischen nach dem Weg erkundigte, hatte natürlich als Unterländer keine Karte dabei, ging es auf dem richtigen Weg Richtung Pass. Nachdem Shaari alle Düfte eingesogen hatte liefen wir im forschen Tempo bergan.
 
Shaari und Achanti genossen die kühlen Temperaturen und zogen mich zügig Richtung Passhöhe und bald befanden wir uns inmitten einer imposanten Bergwelt.
 
Der Musher brauchte eine Pause, derweil Shaari und Achanti die Bergwelt nach interessanten Dingen zum spielen und jagen absuchten.
 
Ein kurzes Intermezzo mit Schnee von gestern
 
Nach diesem kurzen Rast erreichten wir über eine wunderschöne Hochebene die Passhöhe auf 2407 m.ü.M.
 
 
Unmittelbar unterhalb der Passhöhe machten wir eine Pause mit herrlicher Aussicht Richtung Hausstock.
 
Steil, oft zu steil ging es bergab Richtung Pigniu. Um nicht Kopf voran in den Wildbach, unterhalb des steilen Abstiegs, zu tauchen schnallte ich Achanti ab. Der hüpfte natürlich sofort wie eine Gemse bergauf und runter.
 
 
Bald erblickten wir den Stausee von Pigniu unter uns.
 
An schmalen Felsbändern entlang, immer mit Sicht auf den Stausee, genossen wir, trotz stetig wachsenden Blattern an meinen Füssen, die herrliche Aussicht auf den See und die umliegenden Berge. Am Horizont, im leichten Dunst, ist der Höhenzug von Obersaxen mit dem Piz Mundaun ersichtlich.
 
Immer den See im Blickfeld. Achanti träumt von einem kühlen Bad; leider trennen ihn ca. 500 Höhenmeter von diesem Genuss. Unmittelbar vor den Füssen von Achanti fällt das Gelände beinahe senkrecht ab, zu erkennen auf der gegenüberliegenden Talseite.
 
 
 
 
 
Nach gemächlichem Abstieg über eine gut ausgebaute Alpstrasse, an der Suwarov  Gedenktafel vorbei, erreichten wir Pigniu. Wir hatten noch nicht genug und meine Blattern sollten noch ein wenig Nahrung erhalten. So nahmen wir den Weg, auf dem „Senda Sursilvana“,  unter die Pfoten und Füsse. Auf dem anfänglich schlecht markierten Weg erreichten wir, nach einem kleinen Umweg, müde, auch die Hunde so hoffe ich, jedoch sehr zufrieden, Siat. Es war eine super schöne Tour und mit ein wenig Kondition vom Musher, ohne nennenswerte Probleme mit den Hunden zu absolvieren.